Warum fällt uns Nichtstun so schwer? Die Psychologie hinter Pausen, Produktivität und schlechtem Gewissen
Shownotes
Wann hast du das letzte Mal wirklich nichts gemacht?
Kein Handy, kein Podcast nebenbei, keine To-do-Liste – sondern einfach nur dagesessen, aus dem Fenster geschaut oder Musik gehört, ohne dass dieser Moment irgendeinen Zweck erfüllen musste.
In unserem Alltag sind wir es gewohnt, ständig etwas zu tun. Und selbst unsere Erholung wird manchmal zur nächsten Aufgabe, die wir möglichst „richtig“ machen wollen. Doch warum fällt es uns eigentlich so schwer, einfach einmal nichts zu tun? Und warum bekommen manche von uns sogar ein schlechtes Gewissen, wenn sie nicht produktiv sind?
In dieser Folge von Happy Through Music spreche ich darüber,
🎵 warum wir unseren Selbstwert so schnell mit Leistung und Produktivität verbinden
🧠 was in unserem Gehirn passiert, wenn wir gerade keiner konkreten Aufgabe nachgehen
💭 warum Langeweile und gedanklicher Leerlauf wichtig sein können
🌿 wie sogar Self-Care zur nächsten To-do-Liste werden kann
🎶 und wie bewusstes Musikhören uns dabei helfen kann, wieder Momente ohne Leistungsanspruch zu erleben.
Außerdem bekommst du eine kleine Übung, die du direkt in deinem Alltag ausprobieren kannst.
Natürlich erwarten dich auch wieder mein Musikmoment der Woche, eine neue Community-Frage bei Ask Nastja und meine Musikempfehlung der Woche.
Vielleicht dürfen wir einfach wieder lernen, dass nicht jeder Moment unseres Lebens produktiv sein muss.
Denn dein Wert hängt nicht davon ab, wie viel du heute geschafft hast.
💌 Du hast eine Frage für Ask Nastja? Schreib mir auf Instagram unter @nastja.music.coaching oder per Mail an happythroughmusic@gmail.com.
Transkript anzeigen
00:00:08: Hallo, so schön dass du wieder bei einer neuen Folge von Happy Through Music mit dabei bist.
00:00:16: Herzlich willkommen wieder bei eine neuen Folge!
00:00:22: Heute schauen wir uns ein Thema an das uns alle beschäftigt glaube ich vor allem in unserer heutigen Zeit und zwar geht es heute um das Thema warum fällt Nichts tun so schwer.
00:00:39: Und ja, falls du heute hier neu bist im Podcast dieser Podcast da geht es wirklich rund um Musikpsychologie und Persönlichkeitsentwicklung.
00:00:49: ich bin diplomierte Lebens- und Sozialberaterin und Musikerin und möchte hier meinen Input geben.
00:00:58: meine Gedanken teilen alles rund um Themen, die uns im Alltag beschäftigen.
00:01:03: Auch meine Klienten beschäftigen.
00:01:06: und ich dachte mir heute wird man mit dieser Frage und ich habe einfach jetzt in der letzten Zeit wirklich oft gemerkt dass viele dieses Problem oder diese Belastung haben das wirklich dieses Nicht-Ton so schwer ist also dass wir eigentlich immer irgendetwas machen.
00:01:31: Wann hast du so das letzte Mal wirklich nichts gemacht?
00:01:35: Und mit Nichts meine ich wirklich nichts.
00:01:38: Also nicht, dass du zum Beispiel spazieren gehst und dann plötzlich etwas hörst, deinen Podcast hörst und dabei lernst und da bei irgendwas machst weil du musst dich ja weiterentwickeln und kochen und nebenbei Nachrichten beantworten und weiß nicht wo hast du ... wann hast du wirklich mal so das Letztmal gar nichts gemacht.
00:02:03: Und ich finde diese Frage selbst unglaublich spannend, weil für mich in letzter Zeit sehr oft reflektiert habe wie oft ich... mal nichts machen und dass das relativ selten ist oder es immer seltener geworden ist.
00:02:18: Vor allem, dass man immer so ein schlechtes Gewissen dabei hat wenn man mal nichts macht.
00:02:23: und deswegen habe ich mir gedacht Perfekt schauen wir uns dieses Thema genauer an weil ich ganz genau weiß dass er es mehrere begleitet und beschäftigt Und natürlich schauen wir auch an welche Rolle Musik dabei spielen kann.
00:02:40: Also, ich würde sagen wir schauen uns das Thema genauer an und ich wünsche dir nun viel Spaß beim Zuhören!
00:02:48: Ich glaube dass viele von uns dieses Gefühl kennen.
00:02:53: Dass man einen super schönen Tag hatte, dass man mit Freunden unterwegs war, dass sich ausgeschlafen hat und mal nichts wirklich Besonderes vielleicht gemacht hat oder eben waren diese Dinge schon alle super.
00:03:06: besonders Ja, nach dem Tag.
00:03:11: Nach Hause kommt und dann ... dass man sich selber sagt, ich hab heute eigentlich gar nichts geschafft?
00:03:18: Und ich find das so spannend, dass wir oft in dieses Gefühl reinkommen.
00:03:26: Vor allem, dass man nach Hause kommt.
00:03:27: Dass man nicht einen entspannten Tag hat oder coole Sachen erlebt hat.
00:03:31: Und dann oft dieses Gefühl hat, habe ich wirklich was gemacht.
00:03:36: War ich produktiv!
00:03:38: habe ich etwas Erfolgreiches gemacht und ich hab mich echt in letzter Zeit mit dieser Thematik beschäftigt, weil ich echt sehr viele Klienten habe die zu mir kommen und sagen wer bin nicht eigentlich wenn ich gerade mal nichts leiste warum muss ich immer produktiv sein?
00:03:57: Und die dann vor allem auch wirklich so gestresst sind, weil sie neben dem eh schon sehr stressigen Alltag fünfhundert Sachen machen müssen.
00:04:10: Damit Sie das Gefühl haben wertvoll zu sein gesehen zu werden etc.
00:04:17: und ich finde es einfach ein so wichtiges Thema dass wir uns dem mal ein bisschen mehr widmen weil ich finde darüber reden wir in der Gesellschaft viel zu wenig hart.
00:04:28: grad finde ich überall so eine Tendenz, dass alles schneller sein muss und dass man schneller antworten muss.
00:04:34: Und das auf E-Mails schnell zu antwortet ist.
00:04:37: Dass man irgendwie auf Instagram permanent zeigen soll was man nicht alles geschafft hat welche E-mails man nicht beantwortet hat heute.
00:04:47: Keine Ahnung, dass man im Gym war oder einen Marathon laufen war.
00:04:51: Keiner Ahnung ... Was man Zeit für Familie, Freunde, Partner Alles, alles zwischen Haushalt und so weiter hat.
00:05:00: Man sieht nur quasi dieses perfekte Leben wie alle so fantastisch funktioniert.
00:05:06: Und ich glaube dadurch dass wir dann in so einem Vergleich mit anderen rein rutschen wo wir nur das perfekste Leben auf Social Media sehen kommen wir nach einem angestrengten superlangen Arbeitstag zu Hause an und denken uns Oh mein Gott, war ich überhaupt produktiv?
00:05:25: Habe ich ja überhaupt irgendwas geschafft obwohl man ufel gearbeitet hat und extrem viel geleistet hat.
00:05:31: Und... Ich finde dass man dieses Thema wirklich mehr beleuchten sollte und mehr genauer unter die Lupe nehmen sollte.
00:05:41: Und ich habe mich halt auch gefragt warum unser Gehirn in Pausen oft nicht einfach abschalten kann.
00:05:47: Wenn du kennst das auch sicher, dass du dann sagst okay, dann meditiere ich halt oder setz mich hin und entspann mich und mach mal die Augen zu und plötzlich rattet das Gehirn.
00:05:59: Ja aber eigentlich solltest du ja noch den Geschirrspüler ausräumen und eigentlich wäre noch Stoff zu saugen und ich müsste hier noch dem und denen antworten und oh Gott jetzt habe ich noch das und das nicht gemacht.
00:06:10: also du kennest es ganz bestimmt, dass kaum schließt du deine Augen um dich zu entspannen Rattert dein Gehirn, rattet an die Gedanken.
00:06:20: Und ich habe mich diesem Thema ein bisschen genauer gewidmet und wollte wissen was so die Neurowissenschaft dazu sagt.
00:06:27: und interessanterweise sagt auch die Neuerowissenschaft das nichts tun nicht bedeutet dass unser Hirn nichts tut.
00:06:37: wenn wir eben nicht konzentriert einer konkreten Aufgabe arbeiten werden auch Netzwerk in unserem Gehirn sehr aktiv und man fasst diesen Begriff zusammen unter default mode network.
00:06:52: Und das sind Netzwerke in unserem gehirn eben mit diesem die eben unsere inneren Gedanken aktivieren, unsere autobiografischen Erinnerungen unserer Zukunftsvorstellungen und unserer Selbstreflektion.
00:07:05: Das heißt jedes mal wenn wir quasi nichts tun wollen dann sagt unser Gehirn, aber warte mal.
00:07:13: Wir wollen aber noch uns mit dem oder jedem Thema vielleicht beschäftigen und ja, vielleicht kennst du das?
00:07:22: Also vielleicht hast du das auch, dass du dann plötzlich denkst ah ja, dann träumst du vielleicht von der Zukunft oder hast dann solche Erinnerungen die hoch kommen usw.
00:07:35: Und ich habe dann auch ein bisschen genauer nachgelesen und geforscht, um das wenn man wirklich Pausen macht.
00:07:45: Eine Pause meine ich jetzt von einer gewissen Tätigkeit.
00:07:49: also wenn du jetzt zum Beispiel gearbeitet hast oder in der Arbeit bist und an einem, weiß ich einen Projekt arbeitest oder eine neuen Idee oder wie auch immer Und dann aber eine Pause machst das heißt rausgehst aus dieser Situation Dann machst du ja quasi Pause von dieser einen Situation und versetzt dich so quasi in diesen Default Mode Network wo dein Hirn anfängt andere Ideen zu kreieren, andere Idee zu schaffen.
00:08:23: Vielleicht auch sich mit Dingen die dich beschäftigen, die dich begleiten.
00:08:29: Die Themen quasi wieder präsent hervorkommen, die du während der Arbeitszeit nach hinten geschoben hast.
00:08:38: Und meistens entstehen auch solche Momente unter der Dusche oder beim Spazierengehen, oder in den Zug, während du aus dem Fenster schaust oder kurz bevor du einschläfst oder wenn du dich im Klavier hinsetzt und ein bisschen improvisiert und herumspielst.
00:08:54: da passiert genau das dieser sogenannte Default Mode Network.
00:09:00: Aber unser Gehirn braucht auch Phasen, in denen diese Aufmerksamkeit nicht permanent auf eine Aufgabe gerichtet ist.
00:09:09: Und da kennen wir dann auch dieses Gefühl und zwar wenn Langweile eintritt.
00:09:19: Ich glaube das dieses Gefühl von Langeweile ein Phänomen extrem umgehen.
00:09:27: Ich weiß nicht, wann hast du dich das letzte Mal gelangweilt?
00:09:31: Wirklich gar nichts gemacht!
00:09:35: Wo du auf den Zug gewartet hast und einfach mal nicht auf dein Handy geschaut hast sondern einfach nur gesessen bist.
00:09:43: Und so quasi wie man zu schön im österreichischen sagt ins nahen Kastel geschaut hat.
00:09:48: Wann hast du dann das letzte mal in sein Nahenkastel reingeschaut?
00:09:53: also ich kann ehrlich sagen, von mir weiß ich nicht.
00:09:58: Ich habe solche Momente echt selten und ich versuche mich da aber jetzt immer mehr zu trainieren.
00:10:03: das wenn ich auf dem Bus oder den Zug oder die U-Bahn warte nicht gleich aufs Handyschau und irgendwelche Videos auf Instagram ansehe sondern wirklich der Moment nutze um einfach nur präsent zu sein einfach nur auf den Zug zu warten.
00:10:21: Ich finde, dass solche Momente extrem gesund sind.
00:10:23: Weil sie einfach Raum schaffen fürs Hirn und mal wirklich an nichts zu denken.
00:10:29: Weil ich hab das Gefühl oder was auch die Wissenschaft sagt ist, dass wir permanent denken!
00:10:35: Dass wir über Tausende, wirklich Zehntausend wenn nicht zwanzigtausend Gedanken pro Tag denken.
00:10:43: Und ich glaube es ist einfach extrem wichtig, dass sich hier immer wieder Pause schaffen und dass wir auch mal wirklich wieder zu lernen oder hineinbringen dieses Langeweilen, dieses immer wieder mal einen Moment schaffen wo mal zwei Minuten nichts passiert.
00:11:04: Denn wenn man permanent etwas konsumiert dann hat man ja gar nicht wirklich Raum für neue Ideen oder für Kreativität.
00:11:20: Und ich glaube, dass wirklich so ein Thema in unserer Gesellschaft im Moment ist.
00:11:24: Dass auch Selbstfürsorge zu einer Leistung wird.
00:11:28: Dieses Self-Care und Achtsamkeitsübungen wird jetzt zu einem To Do!
00:11:35: Ich finde das sollte man wirklich mit Vorsicht genießen.
00:11:38: Wann ist es ein to do?
00:11:40: Und wann mache ich es einfach gerne um mich zu entspannen?
00:11:46: wo ich wirklich etwas auf meiner Tuduliste abhage, quasi zum Beispiel zehn Seiten Buch lesen.
00:11:53: Dann Dankbarkeits-Tagebuch führen und so weiter.
00:11:57: Journaling meditieren ist das plötzlich jetzt auch zu deinem Tudu geworden?
00:12:04: Das ist etwas, wo du dir da mal eine Frage stellen könntest.
00:12:09: also frage dich wirklich wann mache ich wirklich mal nichts Und wann mache ich etwas, um quasi eine To-do-Liste abzuhaken?
00:12:20: Und jetzt fragt es sich aber, ja Vanastia das ist ja Happy From Music.
00:12:24: Das ist ja ein Musikpodcast.
00:12:27: Was hat dieses Thema mit Musik zu tun?
00:12:29: und da möchte ich heute eine Verbindung herstellen denn was wir glaube ich auch häufig in unserem Alltag tun ist dass wir Musik so ein bisschen entweder nebenbei konsumieren Komplett so, ich einfach nur im Hintergrund hören.
00:12:44: Manchmal so beim Kochen, beim Autofahren, beim Putzen, beim Sport machen, beim Arbeiten... Aber wann hast du das letzte Mal Musik gehört?
00:12:52: Und NUR Musik gehört!
00:12:54: Also ohne gleichzeitig den Handy in der Hand zu haben, ohne zu arbeiten, ohne aufzuräumen, ohne etwas zu erledigen.
00:13:03: Einfach mal ein Stück einen Song vom Anfang bis zum Ende.
00:13:09: Einfache nur der Musik wegen Denn bewusstes Musik hören ist eine so schöne Form von Nichtstuhen, weil du machst ja im Prinzip schon etwas.
00:13:22: Du richtest deine Aufmerksamkeit auf den Klang, auf den Text vielleicht, auf die Stimme, auf Die Stimmung und auf die Lautstärke.
00:13:30: Du merkst vielleicht deinen Körper, du spürst deinen Körper vielleicht mehr Gedanken kommen und gehen Bilden stehen, Erinnerungen kommen.
00:13:40: Es kommt wieder dieser Default-Mode-Network – diese Situation!
00:13:45: Aber in dem Moment machst du nichts außer zu sein?
00:13:50: Ich finde die beste Methode und Möglichkeit zu meditieren.
00:13:56: Also ist das mein praktischer Impuls für dich heute zehn Minuten ohne Grund ohne irgendwie es als ein Ziel zu sehen, einfach Musik zu hören.
00:14:09: Einfach dir für fünf Minuten einen Timer von mir anzumachen die Zeit zu nehmen.
00:14:16: ja das ist das einzige to do dass du dir vielleicht jetzt im Moment für dich Zeit nimmst aber dann wirklich ein Song oder zwei Songs einfach mal vom Anfang bis zum Ende hörst Ohne etwas nebenbei zu machen.
00:14:31: wirklich nur das, sonst nichts anderes.
00:14:35: Und spür dich dabei fühl was vielleicht gerade so in dir passiert.
00:14:41: Möchtest du automatisch zum Handy greifen?
00:14:43: Wirst du unruhig?
00:14:45: Welche Gedanken kommen?
00:14:47: entsteht vielleicht doch der Gedanke dass du eigentlich etwas erledigen solltest.
00:14:51: und dann frage dich wenn das alles kommt warum fühlt es sich für mich unangenehm an gerade nichts leisten zu müssen?
00:15:00: Und wenn du darauf mal eine Antwort findest, dann wird es extrem viel Klarheit schaffen und vor allem Klarheit zu dir selbst und zu dir, zu deiner Beziehung.
00:15:20: Genau!
00:15:21: Und schon kommen wir zum Musikmoment der Woche.
00:15:34: Da habe ich natürlich auch heute für euch einen Musikmoment der Woche und da möchte ich euch so schönen Song mit euch teilen bzw.
00:15:46: ein schönes Stück mit euch tellen, und zwar hab' ich... Ja, ich bin gerade in meinen Hochzeitsvorbereitungen und es ist gerade total aufregend.
00:15:57: Und die Playlist ist erstellt und auch für unser Standesamt ist die Play list erstellt.
00:16:03: Das macht so viel Spaß Musik zu suchen!
00:16:06: Ich möchte euch heute einen Song in die Happy for Music Playlist packen und eben von einem Musikmoment erzählen.
00:16:18: Und zwar ist das nämlich Wir werden nämlich einen Tango tanzen bei unserer Hochzeit und dadurch, dass sich diesen Tango gerade sehr oft höre ist das so mein Musikmoment.
00:16:32: Ich bin wieder voll im Spirit von lateinamerikanischen Tänzen und ich spiele auch am Klavier selber gerade Tangos von Astor Piazolla und ich teile heute mit euch den Tango, den wir bei unserer.
00:16:50: Und das ist ein so schöner Tanz und wir kommen einfach immer die Tränen, wenn ich nur daran denke.
00:16:55: Also... Das ist mein Musikmoment der Woche!
00:17:06: Jedes Mal, wenn es eine Podcast-Folge gibt.
00:17:08: Eine Frage aus meiner Community oder aus meiner Klientenbubble und hier kommen Fragen zu Selbstwertgrenzen Beziehungen Überforderung Entscheidungen Selbstfindung dem Künstlerleben und natürlich zur Verbindung zwischen Musik und unserer Psyche.
00:17:27: Wenn dich auch gerade etwas beschäftigt oder du auch eine Frage anonym hier im Podcast stellen möchtest, dann schreib mir gerne auf Instagram unter naztia.musik.coaching.
00:17:40: Und die heutige Frage passt perfekt zum Thema, denn ich hatte die tatsächlich vor kurzem gestellt bekommen in einem Coaching und zwar warum habe ich ein schlechtes Gewissen wenn ich nichts mache.
00:17:54: Und ich glaube hier ist einfach der wichtige Schritt zu verstehen dass dieses schlechte Gewissen nicht automatisch bedeutet das du etwas falsch machst oder dass du Schuldgefühle haben brauchst ja, wenn du mal nichts machst.
00:18:13: Vielleicht hast du einfach über die Jahre oder auch in der Kindheit gelernt das Anerkennung stark mit Leistung zu verbinden ist dass du immer verbindest.
00:18:24: du quasi unterbewusst dass wenn ich etwas leiste dann werde ich gesehen Wenn ich etwas mache dann werde gelobt wenn ich produktiv bin, dann denken Menschen von mir, dass ich erfolgreich oder wertvoll bin.
00:18:41: Oder du hast auch vielleicht hohe Ansprüche an dich selber entwickelt?
00:18:45: Vielleicht hast du über die Jahre eine Perfektion ausgeübt und gemerkt, ui!
00:18:52: Ich muss etwas immer machen, dann fühle ich mich
00:18:55: richtig.".
00:18:57: Und dann kann sich Ruhe irgendwann falsch anfühlen.
00:19:00: Ich würde dir deshalb raten, dass du diesen Gedanken nicht gleich bekämpft und dagegen wirkst.
00:19:08: Du denkst auch warum?
00:19:10: Dass du dagegen ankämpfst sondern wirklich neugierig zu hinterfragen was quasi glaube ich das passiert.
00:19:19: wenn ich heute weniger leiste bin ich dann Fühl ich mich dann fauler, fühle ich mich weniger erfolgreich.
00:19:26: Enttäusche ich jemanden?
00:19:28: Habe ich Angst Anschluss zu finden irgendwo?
00:19:31: Also versuch diesen Gedanken oder diese ganzen Gedanken nicht zu kämpfen sondern versuch die gegenüber neugierig gegenüberzutreten.
00:19:43: Nimm dich da ein bisschen an die Hand!
00:19:45: Frage dich wirklich hier würde ich dieselben Erwartungen noch andere Menschen stellen.
00:19:52: dich liebe, würde ich andere auch sehen, wenn sie mal eine Pause machen, dass sie weniger wert sind.
00:20:03: Also ich glaube hier ist wirklich zu wissen was brauche ich eigentlich?
00:20:11: Was überwiegt mehr?
00:20:13: das schlechte Gewissen oder eigentlich gerade das Bedürfnis mal Pause zu brauchen, Ruhe zu brauchen weil zu entspannen und nichts zu machen genau.
00:20:23: Aber auch hier ist wichtig, dass ich sage, das sind alles nur meine Impulse und meine Gedanken.
00:20:31: Für jeden kann es auch hier wieder ein bisschen anders sein.
00:20:35: Und ja, das ist auf jeden Fall hier meine Antwort zu dieser Frage in Kurzfassung natürlich.
00:20:42: Kann man über dieses Thema viel tiefer sprechen?
00:20:46: Und nun kommen wir zum Schluss zu meiner Musikempfehlung der Woche und ich möchte dir heute ein so schönes Stück empfehlen.
00:20:56: Ein Klavierstück von Eric Satie, die Gymnopädie Nummer eins!
00:21:00: Ich liebe dieses Stück.
00:21:02: es ist so perfekt zum runterkommen, zum Gedanken schweifen lassen, einfach mal zum Ankommen.
00:21:10: und ja vielleicht genau richtig wo du mal einfach zwei drei Minuten nur dieses Stück anhörst und mehr nichts tust außer dieses Werk zu hören von Eric Satie einer meiner liebsten Komponisten.
00:21:26: Genau also das war's für heute von Happy Through Music.
00:21:30: ich hoffe der Contest Ein wenig dazulernen, ich hoffe du konntest dich inspirieren lassen.
00:21:37: Ich hoffe du hast auch hier ein paar Impulse für dich und deine mentale Gesundheit sammeln können.
00:21:45: Wichtig ist einfach dass du weißt Du musst nichts tun um dich wertvoll zu fühlen.
00:21:52: Du brauchst nicht zu tonen!
00:21:55: Du kannst auch wirklich entspannen.
00:21:57: Du darfst dir das mal erlauben die Schulden zu entspannen, durchzuatmen und einfach mal auch Kraft zu tanken für deinen Alltag.
00:22:07: Denn die Kraft brauchst du!
00:22:09: Und vor allem für dich.
00:22:11: und deswegen passt gut auf dich auf, pass gut auf deine Energie auf, auf deine Kraft auf... Ich hoffe ich konnte dir hier auch ein bisschen diesen Druck nehmen und danke dass du heute wieder bei Happy from Music dabei warst.
00:22:27: wenn du eine Frage hast Schreibt mir gerne jederzeit auf Instagram unter nastia.music.coaching und ich freue mich so sehr, wenn wir uns das nächste Mal wieder bei Happy for Music hören!
00:22:40: Und bis dahin wünsche ich dir alles alles Liebe and stay happy for music!
00:22:48: Ich wünsche dir alles Alles Liebe und bis ganz bald deine Nastia.
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