Zwischen Üben, Bühne & Leistungsdruck: 5 Impulse für deine mentale Gesundheit
Shownotes
Wie können Musiker besser auf ihre mentale Gesundheit achten und zwar nicht erst dann, wenn die Belastung zu groß wird?
In dieser Folge von Happy Through Music geht es darum, wie du kleine Routinen in deinen Musikeralltag integrieren kannst, die dir helfen, bewusster mit Leistungsdruck, Perfektionismus, Stress und Erschöpfung umzugehen.
In der heutigen Folge erfährst du:
🎵 wie du vor dem Üben bewusst bei dir und deinem Körper ankommen kannst
🎵 warum wertfreies Beobachten beim Üben einen großen Unterschied macht
🎵 wie ein kurzer „Check-out“ nach dem Üben deine Wahrnehmung verändern kann
🎵 weshalb Regeneration genauso bewusst geplant werden sollte wie Übezeit
Außerdem spreche ich darüber, warum mentale Gesundheit für Musiker nicht erst dann Thema sein sollte, wenn etwas nicht mehr funktioniert, sondern ein ganz selbstverständlicher Teil von Prävention und langfristiger künstlerischer Entwicklung sein darf.
Wie immer erwarten dich außerdem mein Musikmoment der Woche, Ask Nastja mit einer Frage aus der Community und eine neue Musikempfehlung der Woche.
💌 Wenn du eine Frage für Ask Nastja hast oder mir erzählen möchtest, was du aus der Folge mitgenommen hast, schreib mir gerne auf Instagram unter @nastja.music.health oder per Mail an: happythroughmusic@gmail.com.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Zuhören! :)
Kurzer Disclaimer:
In dieser Folge sind leider vereinzelt Störgeräusche zu hören. Ich bin gerade dabei, neue Mikrofone und Einstellungen für den Podcast zu testen, und leider konnten die Geräusche im Nachhinein nicht vollständig entfernt werden. Es tut mir leid, falls das euer Hörerlebnis etwas beeinträchtigt, und ich hoffe, ihr könnt die Folge und die Inhalte trotzdem genießen. Danke für euer Verständnis! 🤍
Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge von Happy Through Music, dem Podcast wo es rund um Musikpsychologie und mentale Gesundheit geht.
00:00:17: Mein Name ist Anastasia und ich freue mich so sehr dass du heute mit dabei bist!
00:00:22: Heute reden wir über ein ganz ganz... wichtiges Thema.
00:00:27: Und zwar ist diese Folge vor allem Musikern gewidmet, die ihren Alltag ein bisschen aufpeppen möchten weil ich habe in der letzten Folge sehr persönlich darüber gesprochen wie es eigentlich hinter den Kulissen im künstlerleben in österreich aussieht.
00:00:46: Ich habe über die ganzen Hürden und Hindernisse gesprochen.
00:00:51: Ich möchte heute so ein bisschen einen Schwenker machen, denn mir liegt dieses Thema wirklich sehr am Herzen und möchte mich heute nicht den Problemen widmen und den Herausforderungen sondern wie man diese Probleme lösen kann.
00:01:07: Und ich möchte euch heute hier so ein paar Übungen und Tipps geben.
00:01:11: also um ganz genau zu sein möchte ich euch fünf Übungen mitgeben für euren Alltag, die euch dabei helfen sollen.
00:01:19: Euch zu unterstützen, euch mental einfach an Support zu geben.
00:01:24: und ja falls du nicht Musiker bist ist auch diese Folge für dich denn jede dieser Übung lassen sich auch in jeden Alltag integrieren.
00:01:35: und um Münzen also auch hier soll diese Folge für dich eine Inspirationsfolge sein mit vielen Impulsen und mir ist einfach wichtig, dass ich dazu sage, dass diese Übungen auf keinen Fall zusätzliche to do sein sollen.
00:01:52: Denn ich weiß wie viel wir alle zu tun haben.
00:02:02: Übungen sollen mehr einfach nur Impulse sein, Ideen sein und Möglichkeiten.
00:02:09: Damit ihr einfach auch eure Verbindung zu euch selbst und auch zu eurem Instrument oder deren Beruf oder deinem Alltag stärken könnt!
00:02:17: Genau also das darum geht es heute.
00:02:20: ich freue mich super sehr dass ihr dabei seid und wünsche nun viel Spaß beim Zuhören.
00:02:27: Ich finde es so erstauntlich, wie selbstverständliches für Musiker ist immer ihre ganzen Skills und Fähigkeiten zu trainieren.
00:02:38: an der Technik zu arbeiten, in Koordination zu arbeiten am Gehör zu trainieren, Interpretationen Geschichten von Komponisten auswendig zu lernen und was man sich da gedacht hat beim Komponnieren und so weiter.
00:02:53: Und natürlich auch an der körperlichen Ausdauer dass man da viel arbeitet.
00:02:57: aber wieviel Zeit investiert man für die mentale Gesundheit.
00:03:05: Wie viele Stunden verbringt man zu lernen, wie man mit Leistungsdruck umgeht?
00:03:11: Wie lange oder wie viel trainiert man sich selbst nicht nach einem Konzert runterzumachen?
00:03:20: oder sich selbst in Frage zu stellen, wie lernt man mit Kritik umzugehen?
00:03:25: Wie viel Zeit investiert man dahinein oder auch mit der Nervosität umzugehnen.
00:03:30: Mit Konkurrenz und Unsicherheiten.
00:03:32: Und ich glaube dass auf diese ganzen Fragen wahrscheinlich jetzt die Antwort ist naja eigentlich nehme ich mir dafür keine Zeit oder wenig Zeit.
00:03:41: es beschäftigt mich, es streist mich aber ich nehme mir da für keine Zeit dass es so essentiell und wichtig wäre, das als Priorität zu setzen.
00:03:53: Weil wenn du diesen ganzen Stress nicht mehr hast dann hast du ja so viel Raum für dich!
00:04:01: Für deine Musik, die Interpretationen, die Fantasie oder die Gefühle.
00:04:08: also da wird raumfrei indem man den ganzen Stress mal verarbeitet und loslässt.
00:04:17: Ja, vor allem wissen wir ja auch aus der Forschung aber auch generell glaube ich dass die Music performance anxiety also die Bühnenangst.
00:04:29: Das Thema ist bei Musikern immer diese Aufregung das Lampenfieber vor einem Auftritt vor einem Wettbewerb vor einem Konzert und ich finde das ist jetzt nur so ein Eine Sache, mit denen sich Musiker viel auseinander setzen.
00:04:45: Aber da gibt es ja so viele andere Themen und ich glaube es ist einfach wichtig dass das Stresssystem, das Nervensystem einfach mal reguliert und wieder in Einklang bringt wirklich einen Einklang.
00:05:03: sich selber stimmen eigentlich weil wir stimmen auch immer unser Instrument unsere unser, das Klavier oder die Gitarre oder die Geige oder was auch immer aber auch unserer Stimme.
00:05:13: Man stimmt sich ja ein und ich glaube dieses Einstimmen sollte nicht nur im Außen sondern auch im Innen passieren Auch in der Psyche passieren Und... Das hat dann natürlich auch wenn man eingestimmt ist auch positive Auswirkungen aufs Musizieren.
00:05:32: Also deswegen finde ich es so so wichtig dass man dieses Thema die mentale Gesundheit wirklich ernst nimmt und nicht so an die letzte Stelle stellt, weil eh jeder darüber redet.
00:05:44: Sondern ich glaube es ist wirklich wichtig dass wir an der erste Stelle stehen!
00:05:50: Und wirklich ernst nehmen.
00:05:52: Habe ich das gerade gesagt?
00:05:53: Ich habe es gerade gesagt.
00:05:55: Aber ich meine halt einfach wirklich... so essentiell, weil es gerät immer an letzter Stelle.
00:06:02: Immer als ... Ja, ich mach mal das und dann das und muss ich üben oder muss ich das?
00:06:07: Oder muss ich jenes und da muss ich oder muss sich?
00:06:09: Also dieses Müssen!
00:06:11: Dieses Wortenmüssen ist ja absolut in jeder Mannssprachgebrauch.
00:06:18: Ich glaub', dass sollte mir bewusst drauf achten wie oft sage ich eigentlich, ich muss das und das machen.
00:06:25: Also wirklich mal darauf zu achten klinge ich in mir drinnen.
00:06:29: Wie ist meine Klangwelt im meinem Innenleben?
00:06:35: Und ja, da komme ich auch tatsächlich schon zu meiner ersten Übung oder zum ersten Impuls den ich dir heute mitgeben möchte und zwar Übung Nummer eins.
00:06:46: es kommt zuerst bei dir an und dann per deinem Instrument.
00:06:51: also du kennst sicher die Situation Du stehst auf, machst Frühstückwass oder auch nicht.
00:06:59: Keine Ahnung.
00:07:00: und dann hast du heute zum Beispiel einen Tag vor Proben zu gehen üben zu können.
00:07:05: und du gehst in den Proberaum und gehst straight zum Instrument oder nimmst straight das Instrument in die Hand und öffnest das Buch, öffnis die Noten und spielst quasi drauf los.
00:07:21: Aber ich möchte dir heute so ein bisschen mitgeben, eine Übung mitgehen bevor du überhaupt mal daran denkst oder wenn du schon auf dem Weg zum Proberaum oder zum Instrument oder zu der Situation bist wo du üben wirst.
00:07:40: Geh mal wirklich mindestens fünf Atemzüge in dich.
00:07:44: Mach mal fünf tiefe Atemziege.
00:07:49: und wo du wirklich nur da sitzt, atmest und einfach nichts machst.
00:07:56: Einfach vielleicht mal das Instrument ansiehst, dich wahrnimmst, wie schnell hast Du Dich gerade hingesetzt?
00:08:04: Wie schnell bist Du gerade zum Instrument gegangen?
00:08:07: Nimm einfach mal wirklich wahr was fühlst Du gerade?
00:08:12: Welche Gedanken sind da?
00:08:13: Sind Deine Schultern
00:08:14: angespannt?!
00:08:16: Wie schnell atmest Du?
00:08:18: Wie ist dein Kiefer?
00:08:19: Ist dein Kiefer komplett da oder locker, wie fühlen sich die Hände an.
00:08:24: Bist du müde bist du nervös bist du ruhig?
00:08:28: Vielleicht bist du gedanklich ganz voran das.
00:08:30: vielleicht bist du schon bei.
00:08:32: Oh mein Gott in zwei Wochen habe ich dies und jedes Vorspiel möchte das und dass und das schaffen.
00:08:40: Versuch einfach diesen fünf Artenzügen und das jetzt mindestens also das Rezept.
00:08:46: Mindestens Versuch dabei nichts zu verändern.
00:08:50: Einfach nur wahrzunehmen, einfach nun mal da stillzusitzen und einfach nur zuschauen.
00:08:57: Einfache auch diese Stille die da kurz herrscht zu... Ja!
00:09:03: Einfach wahrzonehmen, zu spüren.
00:09:06: Und versuche auch da mal auch längere Art im Züge zu machen wirklich zu schauen wie nimmst du dich war?
00:09:15: Wie wirklich diese Wahrnehmung zu trainieren, weil Musik zu machen ist nichts anderes als permanentes Wahrnehmen.
00:09:25: Wahrnehmen was habe ich gespielt?
00:09:26: Wahrnehmen was hab' ich gedrückt?
00:09:28: Wahrnehmen wie habe ich gezupft?
00:09:30: Wie habe ich den Ton rausgebracht?
00:09:32: Es ist permanente Wahrnehnung!
00:09:35: Versuch aber bevor du das Außenwahrnimmst nehmt dich im Innen-Waar und darum geht's.
00:09:43: es geht wirklich darum diesen inneren Zustand bewusst ernst und wahrzunehmen, dich zu entspannen.
00:09:53: Dich mal einfach mal zu sein!
00:09:56: Einfach nur zu sein.
00:09:57: Darum geht's.
00:09:59: Und die zweite Übung ist was ich dir hier mitgeben möchte es über zehn Minuten stell deinen Wecker und über zehn minuten dich nicht zu bewerten.
00:10:16: Klingt leichter als es ist.
00:10:20: Also zum Beispiel gilt jetzt hier mal an die Musiker, wenn du gerade z.B.
00:10:28: dich ans Instrument setzt und du fängst an dieses Stück zu spielen oder diesen Song zu spielen dann passiert dir sofort das.
00:10:39: ich muss noch einmal anfangen.
00:10:40: ah der Ton war nicht sauber.
00:10:41: ah der Rhythmus war nicht exakt Die Intonation stimmt nicht.
00:10:45: Ah, die Phrase war noch nicht richtig ... Oh mein Gott!
00:10:49: Das hab ich so ... War dieser Lauf überhaupt gut?
00:10:53: Ach nein, ich muss das nochmal machen.
00:10:55: Da kommt schon die Stimme des Perfektionismus hinein.
00:10:58: Dieses ... Das war nicht gut genug.
00:11:01: Ich muss noch mal.
00:11:02: Ich musste noch mal, ich musste noch einmal.
00:11:04: Und statt zu sagen, mein Gott, das war schrecklich, versuch mal wirklich irgendwann mal wahrzunehmen wie oft du dich bewertest, was du dir da sagst.
00:11:17: Jedes Mal wenn du es tust vielleicht sogar aufzuschreiben und versuch wirklich mal zehn Minuten dann den Wecker zu stellen und mal gar nicht zu bewerten einfach gar nicht!
00:11:31: Und das Duistbergner ist am Anfang so schwer.
00:11:35: mach mal vielleicht eine Minute ohne Bewertung einfach keine Bewertungen gar nichts Weder gut noch schlecht, weder wow das war geil, moah das war super.
00:11:47: Noch... Ui!
00:11:49: Was zur Hölle habe ich da gerade gespielt?
00:11:51: Also wirklich mal fangen wir mit einer Minute an.
00:11:56: Ich sage dir, dass es eine mega Aufgabe und wirklich crazy wenn du schaffst zehn Minuten das nicht zu machen.
00:12:05: Denn unser innerer Kritiker ist darauf trainiert, von Anfang an und ich glaube das hängt mit der Schulzeit zusammen oder mit dem ganzen Musikunterrichtwesen wo man permanent bewertet wurde.
00:12:19: Wo man permanent meine Musik unterricht gekommen ist.
00:12:21: Man wurde schon instant bewertete wo man schon reingekommen ist vielleicht hier das wirklich mal wieder zu lernen abzulegen wieder bei sich anzukommen Mitgefühl die ganze Situation zu betrachten, weil es ist das vulnerabelste auf der Welt würde ich sagen Musik zu machen.
00:12:45: Also für mich ist Musik etwas so oder generell Kunst, Kunst auszudrücken in jeder Form is verdammt vulnerable!
00:12:56: Man zeigt sich vulnerable Es ist so verletzlich und wir zeigen uns so wie wir sind.
00:13:03: Und ich glaube, es ist einfach wirklich wichtig da dieses ... diesen Perfektionismus.
00:13:08: Dieses ganze... Man muss man muss so und so sein mal diese ganzen Ansprüche an sich selbst abzulegen und einfach zu seien!
00:13:17: Einfach zu kreieren, zu erschaffen, sich zu feiern dass man da gerade etwas ein geniales einzigartiges kreiert das in dieser Art und Weise noch niemand gemacht hat.
00:13:31: Also vielleicht Versucht da mal wirklich fangen wir mit einer Minute an und steigert dich auf zehn Minuten, dich nicht zu bewerten.
00:13:43: Und frage dich vielleicht auch würde ich mit einer Schülerin oder einem Kollegen so sprechen wie ich gerade mit mir selbst gesprochen habe?
00:13:51: Das ist eine Frage die kann doch auch extrem gut helfen!
00:13:55: Genau dann komme ich ja schon zur dritten Übung oder zum dritten Impuls und zwar beende jede Übungseinheit bewusst und das gilt jetzt auch wieder mehr so für die Musiker, die jetzt gerade die Podcast-Folge hören.
00:14:13: Die ja wieder gerne zum Üben hier zum Instrument gekommen sind oder gerade Gesang üben oder was auch immer.
00:14:23: also man hat sich vorgenommen zu üben dass man diese Übungssession wirklich bewusst beendet quasi.
00:14:33: So wie du zu Beginn ein Check-in machst, wo du mal kurz nichts machst bevor du überhaupt spielst.
00:14:40: mach auch einen Check out.
00:14:42: Schau mal was hat heute funktioniert?
00:14:47: Was hat toll geklappt?
00:14:50: Wo möchte ich wirklich noch bewusst mehr Zeit investieren?
00:14:56: weil Musiker sind unglaublich gut darin trainiert, Fehler zu entdecken.
00:15:02: Das ist Teil von dem Beruf.
00:15:04: aber dadurch kann auch irgendwann der Eindruck entstehen dass eine zweistündige Übereinheit schlecht war nur weil drei Stellen noch nicht funktioniert haben.
00:15:14: deswegen versuche ich wirklich mal zu fragen was hat gut funktioniert?
00:15:19: Was war super heute?
00:15:21: Frage dich auch woran möchte ich beim nächsten Mal weiterarbeiten?
00:15:26: und die letzte Frage, wie fühle ich mich jetzt?
00:15:31: Wie war diese Übereinheit?
00:15:33: also Versuch wirklich in dich hinein zu gehen und beende diese Über-Session wirklich bewusst.
00:15:44: Was möchte ich mitnehmen, wie möchte ich in die nächste Session hineingehen?
00:15:48: was möchte ich, mit welchem Gefühl, wie möcht ich mich beim nächsten Mal fühlen, möchte ich mich wieder traurig fühlen oder gestresst oder genervt?
00:15:57: oder wie möchte ich mich fühlen und was kann ich dafür tun, damit ich mich so fühle?
00:16:03: Genau.
00:16:04: Ein vierte Übung die ich für euch habe ist erlebe Musik wieder ohne ein Ziel!
00:16:14: Diese Übung ist meine Herzensübung.
00:16:18: Versuch auch wirklich mal beim Musikmachen vor allem wenn du jetzt Musik als Beruf machst.
00:16:27: auch mal eine Übersession oder mal, es nicht einmal ist übersession zu sehen.
00:16:32: Mach mal eine Session für dich und Musik ja wo du einfach mal der Freude wegen Musik machst.
00:16:41: also nicht wegen einem bevorstehenden Konzert oder einer Aufnahme oder weil du da besser werden möchtest oder üben möchtes oder weil Du Content brauchst oder was auch immer sondern versuch Mal einfach nur etwas zu spielen, was dir Spaß macht.
00:16:59: Improvisiere von mir aus.
00:17:01: Mach etwas ganz einfach Spiels vom Herzen raus.
00:17:07: Was grad kommt!
00:17:08: Vielleicht kannst du auch Musik anmachen und dazu jammen?
00:17:13: Ja also das mache ich zum Beispiel auch ganz gern.
00:17:17: Also ich weiß nicht in Spotify einen Song eingeben und dann klär wir dazu einfach Spiel.
00:17:26: Ding ist, es muss dabei nichts herauskommen.
00:17:30: Es muss kein Fortschritt, kein Post, keine Aufnahme oder irgendwas.
00:17:33: Es ist einfach nur für dich ein... Wie finde ich wieder Freude in der Musik?
00:17:39: Was kann ich heute tun um Musik ohne ein Ziel zu erleben?
00:17:44: Einfach nur der Musik wegen!
00:17:47: Welche Musik würde ich hören oder spielen wo mich niemand dabei sieht?
00:17:53: wenn niemand davon erfahren wird das dass du dir diese Frage dabei stellst.
00:17:59: Ich glaube, dann kommst du auch dem Ganzen einen großen Stück näher.
00:18:05: und eine fünfte Übung die ich für euch habe ist Plane Entspannung und Erholung genauso wie deine Arbeit.
00:18:14: ja das gilt für alle.
00:18:16: plantzeit für euch genau so wie ihr plant die Totuliste abzuarbeiten oder zu arbeiten, oder dorthin zu gehen und treffen zu haben.
00:18:29: Vereintbar mit euch enttreffen!
00:18:30: Ich wurde ehrlich – ich sage euch das jetzt ernst – ich wurde in meiner Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin davon belächelt dass ich das mache.
00:18:42: Ich kann mich noch ganz genau erinnern wie mir eine gesagt hat ja aber Haha, du schreibst in deinen Kalender hinein, dass du Me Time machst.
00:18:54: Das ist doch traurig!
00:18:55: Da sollte doch normal sein, dass Du das
00:18:58: machst.".
00:18:59: Und ich habe gesagt, nein so normal ist es nicht.
00:19:03: und Ich glaube, dass mich da jetzt auch einige verstehen werden, dass ich das jetzt sage weil wenn man in einer Welt wie dieser lebt, wo alles super schnell lebig ist.
00:19:18: Wenn man in einem Stadtvollen lebt und nicht am Land und man jetzt keine besonderen Verpflichtungen hat oder wenn man natürlich nicht mehr arbeiten gehen muss und einfach entspannen kann... Natürlich hat man dann Zeit, mehr Zeit für sich.
00:19:32: aber selbst da planen viele nicht Zeit für sie ein.
00:19:37: Wisst ihr was ich meine?
00:19:38: Also dieses wirklich sich zählt für sich nehmen, um zu entspannen.
00:19:44: Also ich habe das Gefühl und das habe jetzt einfach auch meinen Beratungen oft gemerkt, dass so viele verlernt haben, sich zu entspannen.
00:19:53: oder ich darf hier meine Beratung wieder darauf aufmerksam machen wie überhaupt sich entspannend funktioniert!
00:20:02: Und was ich dir heute mitgeben möchte ist nicht zu belächeln wäre.
00:20:09: Es ist etwas so wichtiges sich Zeit, bewusste Zeit für sich zu nehmen das es das schönste Geschenk dass du dir machen kannst und wirklich nichts was man auslachen sollte sondern eher feiern sollte dass jemand in dem Umfeld sich zeit für sich selber nimmt.
00:20:31: also wenn mir jemand sagt Ja, ich hab mir heute eine Stunde so ein Date mit mir gehabt und bin in den Park gegangen.
00:20:38: Würde ich darauf anstoßen und sagen, you go!
00:20:42: Yes?
00:20:43: You do it!
00:20:44: Das ist so cool!
00:20:45: Also feiert solche Momente das ihr mal Zeit auch verbringt um euch zu entspannen, zu erholen weil glaubt Euer Umfeld wird merken, dass ihr entspannt seid.
00:20:58: Und euer Umfield wird Bock haben mit euch Zeit zu verbringen weil ihr entspannt seid!
00:21:03: Weil ihr gut drauf seid, weil ihr bei euch seid.
00:21:07: Ja also auch andere Menschen haben dann auch was davon das ihr euch gut fühlt.
00:21:14: Also deswegen Es ist nicht nur weil wir auch in so einem weltgrade leben finde ich wo jeder nur an sich denkt und nur ich und meet him und self care und so weiter aber Ich sehe das als etwas, dass es zusammenhängt.
00:21:29: Wenn ich mich wohl mit mir fühle, dann merke das auch meinen Umfeld und dann strahl' ich das auch aus.
00:21:36: Und ja, ich glaube, dass das einfach wichtig ist, dass man sich bewusste Zeit für Erholung nimmt.
00:21:42: also... Mach dir in deinem Kalender ein supercute Emoji, dass dich an Entspannung erinnert.
00:21:51: Vielleicht ist das ein Blümchen?
00:21:52: Vielleicht ist es ein Hund?
00:21:54: Ich weiß nicht eine Sonne und schreibt dazu Zeit für mich!
00:22:00: Und dann macht in dieser einen Stunde das auf was du Bock hast.
00:22:05: Ob's rausgehen ist, ob es auf der Couch chillen mit Chips und was auch immer ein geilen coolen Getränk is oder ob's Musik hören iß, ob´s Musik machen iß ,ob´s tanzen iß or whatever.
00:22:17: Vielleicht ist es einfach nur eine Gesichtsmaske draufmachen und einfach nur liegen.
00:22:23: Geil!
00:22:24: Auch fein.
00:22:25: also nimm dir diese Zeit nur für dich.
00:22:27: mach alles aus wo man dich erreichen könnte Und das ist das schönste Geschenk, dass du dir machen kannst.
00:22:38: Es ist wirklich ein Teil eines langfristigen gesunden Erlebnisses!
00:22:45: Ich schwöre... Also das ist so das Rezept was ich mitgeben kann.
00:22:52: Das sind mal alle Impulse, die ich euch so mitgeben möchte um mal ein bisschen näher zu kommen.
00:22:58: Zu euch näherzukommen!
00:23:00: Es ist natürlich jetzt nicht mit all diesen Übungen erledigt und getan und quasi alle Herausforderungen und Probleme gelöst aber es ist zumindest so ein kleiner... Ich würde sagen das ist einfach nur so einen kleinen Windstoß, ein SOS-Tischchen, dass ihr immer mit dabei habt.
00:23:22: Falls ihr merkt, ihr seid komplett gestresst und sind das Übungen, die euch vielleicht ein bisschen unterstützen können?
00:23:31: Genau!
00:23:32: Jaa... Und dann kommen wir auch schon zu meinem Format Ask Nastia.
00:23:41: In dem Format beantworte ich ja immer Fragen aus meiner super süßen Mini-Community, die ich gerade noch habe als diplomierte Lebens- und Sozialberaterin.
00:23:53: Und ich möchte hier Themen Raum geben, die euch im Alltag beschäftigen zum Beispiel zum Thema Selbstwert, Perfektionismus über Forderungen, Grenzen ziehen Beziehungen Entscheidungen Herausforderungen in Leben.
00:24:09: Und genau, wenn du selbst mal eine Frage hast, kannst du mir gerne jederzeit auf Instagram unter nasdjahr.music.coaching schreiben oder du kannst auch deine Fragen im... Also hier dann mir per E-Mail schreiben, dasch die E-mailadresse finniziellen Show Notes.
00:24:28: und die heutige Frage lautet wie merke ich ob ich wirklich eine Pause vom Üben brauche?
00:24:35: Oder einfach nur umdiszipliniert bin?
00:24:39: Und die Frage fand ich superspannend, weil wie eben wir auch schon gesprochen haben hier im Podcast ist ein Musikerleben total leistungsorientiert sowie ein Sportlerleben.
00:24:58: Wir haben einfach so schnell gelernt dass wenn man nicht übt oder weniger übt dann ist gleich bin nicht diszipliniert Und ich finde, dass das sehr Schwichtig ist hier wieder mit Bewusstsein zu beachten.
00:25:21: Deshalb, ich würde auf jeden Fall mal herausfinden was wirklich dahinter steckt.
00:25:25: Ich würde mal der Frage quasi auf den Grund gehen und in die Ursache mal finden.
00:25:34: bin ich heute einfach nicht motiviert Und kann mich aber nach zehn Minuten trotzdem gut konzentrieren?
00:25:41: oder merke ich, dass ich körperlich und mental wirklich erschöpft bin.
00:25:45: Ist meine Konzentration während des Übens langsam besser geworden?
00:25:50: Oder merke das sich immer angespannt und gereizter werde?
00:25:54: Habe ich grundsätzlich noch Freude an dem Instrument oder fühle, dass es eine Verpflichtung ist?
00:26:01: Das sind so Fragen die ich mir stellen würde.
00:26:04: Ich würde mir auch mal die Frage stellen, wann habe ich eigentlich das letzte Mal wirklich eine Pause gemacht?
00:26:12: Und was bedeutet eigentlich diszipliniert sein für mich.
00:26:17: Das würde ich auch mal fragen weil... ...ich finde dass es in diesem Zusammenhang auch sehr schwierig ist nicht.
00:26:30: In der Frage klingt auch schon so ein bin ich einfach nur undiszipliniert.
00:26:37: Also es klingt schon so ein bisschen abwertend, also es klingt schon so dass du das Diszipliniert sein und undisziplinierter als etwas sehr schlechtes empfindest.
00:26:50: Ich würde da wirklich mal in die Ursache gehen oder herausfinden was eigentlich dahinter steckt hinter dieser Frage.
00:27:02: Ich glaube, wenn du da Bewusstsein hast, dann wirst du auch wirklich merken, okay heute brauche ich wirklich eine Pause.
00:27:09: Und ... Dann wirst doch wirklich merke, okay, heute habe ich einfach keinen Bock!
00:27:14: Aber bedeutet kein Bock haben gleich um diszipliniert zu sein?
00:27:18: Oder bedeutet das einfach mal keine Lust zu haben?
00:27:24: Das würde ich mich auf jeden Fall mal wirklich fragen.
00:27:26: Weil das ist schon sehr wichtig.
00:27:29: Da diese Frage auch... einfach liebevoll zu beobachten und mit Liebe auch sich diese Frage anzusehen.
00:27:40: Also da würde ich auf jeden Fall mehr in dich gehen, auch in die Körperwahrnehmung gehen.
00:27:47: wann brauche ich wirklich eine Pause?
00:27:50: Und ja!
00:27:52: Ich möchte euch heute noch eine kurze Musikempfehlung der Woche geben so wie immer.
00:27:59: und zwar habe ich diese Woche etwas ganz Besonderes für euch.
00:28:06: Wartet's kurz!
00:28:09: Und zwar möchte ich heute mit euch meine Musikempfehlung der Woche teilen und zwar bin ich tatsächlich gerade dabei so eine Playlist zu erstellen, für ein ganz besonderes Event in diesem Jahr im Leben.
00:28:26: Da bin ich an einen so schönen Song gestoßen Und zwar von – ich hoffe, ich spreche es richtig aus.
00:28:38: Also eh ein Song, den alle kennen, von Kane und zwar Somewhere Only We Know.
00:28:45: Ich fand das Song wieder so berührend zu hören und ich habe ihn dann tatsächlich nachdem ich ihn in die Playlist gegeben hab auch in einem Film gehört und dann überhaupt trainengeweint, weil es einfach so schön ist.
00:28:59: Also das ist ein Song mit dem ich so viel verbinde.
00:29:03: und ja... Das ist der Song der Woche!
00:29:07: Und das war's heute von Happy Through Music.
00:29:12: Ich hoffe ihr konntet einiges für euch mitnehmen.
00:29:16: Ja, ich hoffe dass ihr dieses Thema wirklich zu Herzen nimmt und euch einige Übungen davon helfen können und helfen werden.
00:29:28: Und ich freue mich auf jeden Fall so sehr, zu hören wie ihr die Folge gefunden habt.
00:29:35: Lasst mir gerne Feedback da!
00:29:37: Schreibt mir gerne, schreibt mir auf Instagram, schreib' mir hier auf Spotify...schreibt mir, lasst uns austauschen, ich würde mich so freuen.
00:29:45: Schreibt mir auch gerne wieder eine Frage für Esgnastia.
00:29:48: Ich freue mich so sehr, wenn ich da wieder ne Frage von euch hinein bekomme.
00:29:53: und ja...ich wünsche euch auf jeden Fall einen wunderschönen Tag!
00:29:57: Und ich freu mich so von euch zu hören.
00:30:00: und ja alles alles Liebe.
00:30:02: wir hören uns nächsten Freitag wieder hier im Podcast.
00:30:06: Ja, ich wünsch euch alles alles liebe alles Gute und passt auf euch auf.
00:30:18: Alles Liebe, Euren Astia!
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